FAZIT

Warum das "Modell Trier Plus" - die Biotüte - als Bringsystem für Bioabfall ungeeignet ist und in allen Belangen versagt hat:

Tierseuchengefahr:

Das System ist seuchen-hygienisch extrem bedenklich und ist prädestiniert insbesondere im ländlichen Gebiet Wild, Ratten, Füchse, Marder, Mäuse, Katzen, Hunde, Vögel oder Ungeziefer anzulocken, als Futterquelle zu fungieren und somit eine Verbreitung der ASP oder auch anderen Krankheitserregern deutlich zu begünstigen.

Diskriminierung von Menschen:

Das System ist nicht barrierefrei. Dadurch werden ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen benachteiligt und diskriminiert, die weder die Standorte noch die Einwurföffnungen erreichen können.

Missbrauch von Gemeinden:

Das System missbraucht die Gemeinden und Städte, von denen erwartet wird, dauerhaft kostenfrei Standorte für Sammelcontainer zur Verfügung zu stellen und zu unterhalten, ohne das im Vorfeld überhaupt eine Beteiligung an der Systemwahl erfolgt ist.

Gesundheitsgefahr und Ekel:

Das System ist hygienisch aufgrund der Verkeimungsgefahr für die Menschen bedenklich, extrem Ekel erregend und abstoßend. Zusätzlich ergeben sich Gesundheitsgefahren von massiven Wespenanhäufungen in den warmen Sommermonaten.  

Steigerung Verkehrsaufkommen:

Das System fördert gerade im ländlichen Raum der größten Flächenkreise in Rheinland-Pfalz den Individualverkehr, da der überwiegende Anteil der Bürger mit dem PKW zu den Sammelcontainern teils kilometerweit anfahren müssen, was zusätzlich zu den ökologischen Belastungen eine verdeckte Kostenverlagerung vom Systembetreiber auf die Bürger darstellt.

Preis-Leistungsverhältnis:

Das System erfasst im Vergleich zu einer flächendeckenden Biotonne nur homöopathische Kleinmengen zu einem extrem schlechten Preis-Leistungsverhältnis und ist somit als kommunale Dienstleistungsangebot wirkungslos.